Seidl rettet Blau-Weiß Linz späten Punktgewinn in Innsbruck

9. Mai 2026

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Vor dem Spiel:

Im vorletzten Ligaspiel war der FC Blau-Weiß Linz zu Gast bei der WSG Tirol am Innsbrucker Tivoli. Die Tiroler wollten nach dem deutlichen 0:4 gegen den GAK am vergangenen Wochenende eine Reaktion zeigen und den zweiten Matchball in Sachen Ligaverbleib verwerten. Die Königsblauen dagegen standen noch mehr unter Druck und brauchten unbedingt Punkte.

Aufstellung / Taktik

Trainer Michael Köllner musste nach dem Magen-Darm Virus improvisieren. Dahlqvist begann für Reiter und Moormann für den gesperrten Varesi-Strauss. Die Ersatzbank denkbar dünn. Mario Kvesa von den Amateuren zum ersten Mal in dieser Saison auf der Bank.

Beiden Tirolern vertraute Trainer Semlic auf seine 3-4-3 Formation. Ola Adebomi begann wieder von Anfang an.

1. Halbzeit

Die Blau-Weißen starteten engagiert in die Partie in Innsbruck und versuchten vor allem über die Außenbahnen für Gefahr zu sorgen. Die Hausherren standen defensiv jedoch kompakt und ließen zunächst kaum klare Möglichkeiten zu. Auf der anderen Seite zeigte sich die WSG Tirol vor allem im Umschaltspiel gefährlich. Die beste frühe Chance vergab Ola-Adebomi nach einem schnellen Angriff über die linke Seite noch deutlich (12.). Wenig später folgte dann aber der Auftritt von Nikolai Baden Frederiksen: Nach Vorarbeit von Müller ideal bedient, traf er mit einem Distanzschuss unhaltbar zum 1:0 ins Kreuzeck (16.).

Die Linzer bemühten sich danach um eine schnelle Antwort und kamen unter anderem durch Weissman und Dahlqvist zu ersten Abschlüssen, wirklich zwingend wurde es vor dem Tiroler Tor allerdings selten. Die Gastgeber verteidigten konsequent und setzten offensiv immer wieder Nadelstiche. Kurz vor der Pause vergab Lawrence per Kopf die Chance auf das 2:0, womit es mit einem knappen Rückstand in die Kabinen ging.

2. Halbzeit

Blau-Weiß Linz kam mit deutlich mehr Offensivdrang aus der Kabine und übernahm in der zweiten Halbzeit zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Bereits kurz nach Wiederbeginn sorgten die Oberösterreicher mit mehreren Hereingaben und Standardsituationen für Druck, wirklich zwingend wurden zunächst aber die Tiroler: Ola-Adebomi bereitete die große Chance auf das 2:0 vor, doch Mantl parierte stark gegen Müller und hielt uns damit im Spiel (50.).

In weiterer Folge erhöhten die Königsblauen das Risiko und kamen immer wieder über die Außenbahnen gefährlich nach vorne. Mehrere Angriffe wurden zunächst noch von der Tiroler Defensive entschärft, ehe sich Blau-Weiß schließlich belohnte: Nach einem starken Zuspiel von Dahlqvist setzte sich Simon Seidl im direkten Duell gegen Kubatta durch und traf in der 71. Minute zum verdienten 1:1-Ausgleich.

In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Unsere Mannschaft probierte bis in die 95. Minute alles um den „Dreier“ perfekt zu machen. Es sollte nicht sein. So kommt es also am letzten Spieltag zuhause im Hofmann Personal Stadion zum großen Showdown gegen den GAK. Auf geht´s, Blau-Weiße – zusammen zum Klassenerhalt!