The Coach is speaking

24. Dezember 2020

berndspeta.at-2001207

Der gebürtige Steyrer Ronny Brunmayr ist jetzt seit rund einem Jahr Trainer bei den Königsblauen. Vieles ist seither passiert – von einer ruhigen Amtszeit kann definitiv keine Rede sein. Immer wieder musste improvisiert werden, immer wieder wurde aus wenigen Mitteln das Maximum herausgeholt. Unser Coach hat sich kurz vor Weihnachten noch Zeit genommen, um Bilanz über sein erstes Jahr zu ziehen:

Über den steinigen Weg zu Beginn:

„Als ich im Jänner in Linz angekommen bin war die Situation alles andere als einfach. Von einer wirklichen Planung konnte keine Rede sein – zu vieles war im Unklaren. Wir haben aber trotzdem die Ärmel hochgekrempelt und das Beste aus der Situation gemacht. Die Resultate aus dem Frühjahr sind bekannt und dann kam Corona – erneut eine Situation, wo jede Planung ad absurdum geführt wurde. Doch auch diese Phase haben wir gemeistert und im Hintergrund hat sich eine immer größer werdende Einheit geformt.“

Über den Herbst 2020:

„Wir sind zum Start der Vorbereitung mit zehn Leuten auf dem Platz gestanden und haben nicht gewusst, wohin der Zug fährt – insofern bin ich mit der Punkteausbeute jetzt im Herbst natürlich sehr zufrieden. Ich sehe uns absolut im Soll – es hat sich das große Ganze sehr gut entwickelt und wir haben nun ein stabiles Fundament, auf welches wir aufbauen können. Mit diesem kleinen, aber feinen Kader ist es gelungen, immer wieder für Furore zu sorgen, auch wenn nicht jeder Spieltag nach Wunsch verlaufen ist. Wir stehen an der dritten Stelle – es liegt aber alles sehr eng beisammen und es heißt dann im Frühjahr gleich zu Beginn voll da zu sein.“

Über Weihnachten und Zielsetzungen:

„Jetzt heißt es einmal die Akkus aufladen und die Zeit mit der Familie genießen. Auch ich freue mich jetzt auf die Zeit zu Hause. Die Spieler hatten de facto heuer kaum Urlaub – da gab es nur die eigenen vier Wände und den Trainingsplatz.“

„An unserer ursprünglichen Zielsetzung hat sich im Grunde nichts verändert. Natürlich wollen wir den guten dritten Platz verteidigen – dafür werden wir aber richtig hart arbeiten und investieren müssen. Schade, dass wir das mögliche Viertelfinale im Cup nicht mitgenommen haben – da war aber einfach nicht mehr drinnen, wir waren am Limit.“

„Am 07.01. sind wir wieder zurück auf dem Platz. Tobias Messing ist ab 11.01. beim Bundesheer, dafür kommt Joel Dombaxi retour zu den Profis. Ganz wichtig ist auch, dass es bei Philipp Pomer nichts Schlimmes war (er wurde gegen den KSV im Cup ausgewechselt).“

Ich wünsche der ganzen Blau-Weiß Familie ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr 2021.