Keine Punkte zum Auftakt gegen den SK Rapid

3. August 2025

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Vor dem Spiel

Der Ankick in die neue Bundesligasaison war für den FC Blau-Weiß Linz auch gleichzeitig mit Trainer Mitja Mörec der Beginn einer neuen Ära an der Seitenlinie. Der Auftakt dazu hätte kaum spezieller sein können, gastierte unsere Mannschaft doch gleich beim SK Rapid, welcher sowohl im ÖFB Cup, als auch in der Conference-League-Quali eine Runde weiter war. In der vergangenen Saison konnten wir drei Partien gegen die Grün-Weißen gewinnen und eines Unentschieden gestalten.

Aufstellungen / Taktik

Gegenüber dem Cup-Erfolg gegen den SK Treibach, gingen wir personell unverändert in die heutige Partie. Die Neuzugänge Viktor Baier und Nico Maier begangen von Anfang an. Weiterhin verletzt Paul Mensah, dafür war Christopher Cvetko heute erstmals auf der Bank. Beim SK Rapid ging Trainer Peter Stöger mit drei Neuzugängen (Horn, Dahl und Antiste) und einem bewährten 4-3-2-1 System in die Partie. Blau-Weiß Linz startete wie gewohnt mit einem 3-4-3.

1. Halbzeit

Ideales Fußballwetter im Allianz Stadion und bei rund 21.400 Besuchern auch ein gut gefüllter Gästesektor. Rapid zu Beginn mit viel Intensität und obwohl die Linzer zuvor einen ersten vielversprechenden Angriff auf das Feld brachten auch mit der frühen Führung nach neun Minuten. Nach einer Flanke von Bolla, legte Antiste ab und Dahl traf per Kopf zum 1:0.  Rapid auch im weiteren Verlauf mit viel Dominanz. Unsere Mannschaft daher auch mit sehr viel Defensivarbeit beschäftigt. Trotz vieler Ballgewinne war im gewohnten Umschaltspiel nach vorne im ersten Abschnitt Sand im Getriebe.

Nach 25 Minuten dann eine großartige Parade von unserem Schlussmann Viktor Baier. Gegen einen Abschluss von Dahl packte er einen Weltklasse Reflex aus und dieser hatte auch Wirkung auf seine Vorderleute, die sich mit Fortdauer immer besser zurechtfanden und in der 35. Minute selbst zur großen Ausgleichschance kamen. Nach Vorarbeit von Pirkl, scheiterte Neuzugang Maier an der Querlatte. Wenig später musste erneut Baier retten, diesmal gegen einen Sangare-Abschluss. Nach einer ausgeglichenen Schlussphase ging es mit dem 1:0 für Rapid in die Pause.

2. Halbzeit

Guter Start für die Blau-Weißen in den zweiten Abschnitt und in der 47. Minute gleich mit einer ersten Möglichkeit. Mit einer scharfen Hereingabe von Anderson hatte Hedl alle Hände voll zu tun. Die Linzer nun deutlich aktiver und mit mehr viel mehr Präsenz. In der 60. Minute fehlten Wähling bei einem guten Abschluss nur Zentimeter. Rapid bekam nun mehr Räume und hatte in der 67. Minute die große Chance auf das 2:0. M’Buyi und Antiste behinderten sich beim Abschluss vor Baier gegenseitig und ließen diese große Möglichkeit liegen.

In der Schlussphase brachte Mörec mit Knollmüller und Huskovic frische Offensivkräfte und letzterer hatte die große Ausgleichschance in der 89. Minute auf dem Fuß. Seinen Abschluss im Strafraum konnte Hedl gerade noch parieren. Trotz aller Anstrengungen wollte der Ausgleich nicht mehr fallen. Es blieb am Ende beim knappen 1:0 Erfolg für den SK Rapid.

Analyse

In einer druckvollen Anfangsphase ging Rapid früh in Führung. Ballverluste im Vorwärtsgang spielten zudem dem Gegner gerade im ersten Abschnitt immer wieder in die Karten. Auf der Leistung der zweiten Halbzeit kann jedenfalls aufgebaut werden. Rapid hatte bereits zwei Spiele auf europäischer Ebene in den Beinen, die Automatismen schon besser im Griff. Mit ein bisschen Glück wäre beim Lattentreffer von Maier und dem Abschluss von Huskovic in der Schlussphase heute aber sicher ein Punkt möglich gewesen.

Statistiken

Rapid hatte mit 52% Ballbesitz hier knapp die Nase vorne, bei den gewonnen Zweikämpfen Blau-Weiß mit 51%. 3:2 Großchancen für Rapid spiegeln ebenfalls das knappe Ergebnis wider. Einzig die Eckballwertung ging mit 9:0 klar an die Hütteldorfer.