Ein erkämpfter Punkt und viele Mutmacher gegen den SK Rapid

14. Dezember 2025

LINZ,AUSTRIA,14.DEC.25 - SOCCER - ADMIRAL Bundesliga, FC Blau Weiss Linz vs SK Rapid Wien. Image shows the rejoicing of Christopher Cvetko (Linz). Photo: GEPA pictures/ Christian Moser

Vor dem Spiel

Spieltag 17 der ADMIRAL Bundesliga brachte dem FC Blau-Weiß Linz das Duell mit dem SK Rapid – ein Spiel mit zwei Interimstrainern an der Seitenlinie. Die Hütteldorfer hatten 24 Punkte (Platz 4) auf dem Konto – die drei letzten Spiele aber allesamt verloren. Das erste Aufeinandertreffen der aktuell formschwächsten Teams der Liga war zum Saisonauftakt knapp mit 1:0 an die Hütteldorfer gegangen.

Aufstellung / Taktik

In einer 3-4-3 Formation nahm Trainer Andi Gahleitner eine Änderung in der Startelf vor. Moormann kam zurück und begann für Pasic. Weiter verletzt unter anderem Anderson, Goiginger und Bakatukanda. Rapid Coach Kulovits vertraute auf ein 4-3-3 und nahm seinerseits zwei Änderungen vor. Wurmbrand und Schöller begannen von Anfang an. Auch kam es zum Duell zwischen Simon und Matthias Seidl.

1. Halbzeit

Der FC Blau-Weiß Linz und der SK Rapid gingen mit einem 1:1-Unentschieden in die Halbzeitpause. Dabei erwischten die Gäste aus Wien-Hütteldorf den deutlich besseren Start. Rapid übernahm von Beginn an die Kontrolle und kam früh zu guten Möglichkeiten. Bereits in der 8. Minute hatte Kara die große Chance auf die Führung, scheiterte jedoch alleinstehend an Schlussmann Baier, der stark reagierte. Der Druck der Gäste blieb hoch und in der 16. Minute war es passiert: Nach einem Eckball von links stieg Rapid-Abwehrchef Cvetkovic am höchsten und köpfte zur 1:0-Führung ein.

In der Folge benötigten die Linzer etwas Zeit, fanden aber zunehmend besser in die Partie – auch dank Dominik Reiter, der immer wieder mit guten Dribblings für Aufsehen sorgte. Mit mehr Mut und höherem Tempo gelang es den Königsblauen das Spiel ausgeglichener zu gestalten und vermehrt in die gegnerische Hälfte vorzustoßen. Unsere Bemühungen wurden schließlich in der 29. Minute belohnt. Nach einer unzureichenden Klärung der Rapid-Defensive behielt Seidl die Übersicht und legte ideal auf Cvetko ab, der sich den Ball noch zurechtlegte und mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 1:1-Ausgleich traf – sein erstes Saisontor. In der Schlussphase hatten wir sogar leichte Vorteile und sorgten nochmals für Gefahr, doch weitere Treffer blieben aus. Somit war zur Pause weiterhin alles offen.

2. Halbzeit

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zwischen dem FC Blau-Weiß Linz und dem SK Rapid intensiv und offen. Die Gäste nahmen zunächst wieder mehr Ballbesitz in Anspruch, doch die Linzer hielten mit hoher Laufbereitschaft und konsequenter Defensivarbeit dagegen. Früh in der zweiten Hälfte kam Rapid zu ersten Abschlüssen, ehe Blau-Weiß durch Weissman nach einer Flanke erstmals gefährlich wurde.

In der Folge entwickelte sich ein abwechslungsreicher Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Rapid scheiterte gleich mehrfach an unserer stark aufgelegten Nummer 1 Viktor Baier, der unter anderem gegen Schaub und später erneut bei einer Eins-gegen-eins-Situation glänzend parierte und den Ausgleich festhielt. Auf der anderen Seite blieben auch die Hausherren stets gefährlich: Ein Fersenabschluss von Weissman sowie ein Kopfball des eingewechselten Bumberger nach einem Freistoß verfehlten das Ziel knapp.

Mit fortlaufender Spieldauer erhöhte Blau-Weiß den Druck und suchte in der Schlussphase die Entscheidung. Ronivaldo sorgte mit einem Fallrückzieher noch einmal für Raunen auf den Rängen, doch auch diese Aktion führte nicht zum ersehnten Führungstreffer. In den letzten Minuten warfen die Rapidler nochmals alles nach vorne, fanden jedoch kein Mittel gegen die gut organisierte Linzer Defensive.

Nach vier Minuten Nachspielzeit blieb es beim 1:1-Unentschieden – ein Punktgewinn für den FC Blau-Weiß Linz nach einer engagierten und leidenschaftlich geführten Partie.