Blau-Weiß spendet Wärme

Foto Spendenaktion

Zum wohl letzten Heimmatch 2020 vor Zusehern gegen Rapid II haben der FC Blau-Weiß Linz und das Stahlstadt Kollektiv (Anm. Dachverband der Fans) zu einer Spendenaktion für die Caritas Wärmestube und den Verein B37 aufgerufen.

Es ist verdammt kalt da draußen! Während die Temperaturen sinken, steigt die soziale Kälte. Wie gut, dass es Einrichtungen wie die Wärmestube der Caritas, oder den Sozialverein B37 gibt. Einrichtungen, die wichtiger sind denn je, denn die Corona-Pandemie fachte die Armutsquote noch einmal kräftig an. Die Zahl der Menschen mit finanziellen, psychischen und/oder sozialen Problemen wurde deutlich größer. Die Einrichtungen der Linzer Wohnungslosenhilfe können einigen von ihnen ein Dach über dem Kopf und eine warme Mahlzeit anbieten.

Um möglichst vielen wohnungslosen Linzerinnen und Linzern durch den kalten Winter helfen zu können, riefen der FC Blau-Weiß Linz und seine Fans zur Spendenaktion beim Heimmatch gegen Rapid II auf. Im Stadion wurden vor allem haltbare Lebensmittel und Konserven gesammelt. Online konnte bereits vorab für wärmende und hochwertige Schlafsäcke gespendet werden.

Drei – mit Lebensmittel – randvolle Autos konnten direkt nach dem Spiel zur Wärmestube und dem B37 aufbrechen. Insgesamt 80 Schlafsäcke wurden von unseren Fans gespendet und vom FC Blau-Weiß Linz angekauft. Die ersten 40 konnten bereits an Frau Siegrid Haslberger vom Verein B37, sowie Herrn Manuel Steineder, Sozialarbeiter und stellvertretender Leiter der Wärmestube der Caritas, übergeben werden. (Foto anbei)

“Als Vorstand des FC Blau-Weiß Linz macht es mich glücklich zu sehen, dass unser Verein mehr als nur ein Fußballverein ist. Unsere Blau-Weiße Familie lebt den sozialen Gedanken. Schwächeren in unserer Gesellschaft zu helfen ist seit jeher tief in unserem Verein und seiner Fangemeinschaft verwurzelt. Diese Aktion ist ein weiteres Ausrufezeichen für den Linzer Stadtklub und all seine Sympathisantinnen“, freut sich Vorstand Manuel Wellmann.

“Unsere treuen Fans und Mitglieder haben mit ihrer Unterstützung eindrucksvoll bewiesen, dass man als “Blau-Weißer” nicht nur an den Fußball denkt, sondern auch für die schwachen in unserer Gesellschaft ein Herz hat. Dafür ein großes Dankeschön,” ergänzt Geschäftsführer Stefan Reiter.