Bitteres Cup-Aus nach 2:0-Führung
5. September 2026
Vor dem Spiel:
Das Los bescherte den Blau-Weißen in der zweiten Runde des ÖFB-Cups ein Heimspiel gegen Ligarivale Wacker Innsbruck. Während die Blau-Weißen ihre erste Cup-Hürde beim SV Gurten erst nach Verlängerung übersprangen, setzten sich die Tiroler im Derby gegen Reichenau durch. Bereits in der zweiten Meisterschaftsrunde trafen die beiden Teams in dieser Saison aufeinander – mit dem klar besseren Ende für die Königsblauen: Sie behielten mit 3:0 deutlich die Oberhand.
Personelles:
Einige Veränderungen auf Seiten der Königsblauen. Trainer Michael Köllner konnte wieder auf Torjäger Ronivaldo zurückgreifen. Auch Tsarenko (nach Sperre) und Ristanic (Verletzung) waren wieder dabei. Felix Ruschke und David Riegler feierten heute ihr Debüt in der Startelf in dieser Saison. Dominik Frieser und Erik Weinhauer fehlten heute verletzungsbedingt. Wacker-Coach Sebastian Siller musste verletzungsbedingt auf seinen Kapitän und Routinier Alex Joppich verzichten. Neuzugang Biancheri begann von Anfang an, Guermouche zu Beginn nur auf der Bank.
Erste Halbzeit:
Blau-Weiß erwischte einen perfekten Start und drückte von Beginn an aufs Tempo. Bereits nach zwei Minuten hatte Kreiker die erste Topchance, wenig später durften die Hausherren erstmals jubeln: Tsarenko bediente Kreiker ideal, der den Ball herrlich ins lange Eck setzte – 1:0 nach fünf Minuten.
Die Linzer blieben klar tonangebend und legten in der 20. Minute nach. Ronivaldo, der nach seinem Ellenbruch erstmals wieder mit Schiene in der Startelf stand, setzte Vucic perfekt in Szene. Dieser traf mit einem wuchtigen Abschluss unter die Latte zum 2:0. Blau-Weiß hatte das Spiel im Griff und hätte kurz vor der Pause beinahe noch erhöht. Ronivaldo setzte einen Kopfball nach Flanke von Ruschke allerdings nur an die Stange.
Zweite Halbzeit:
Nach Seitenwechsel wurde Wacker offensiver und die Linzer gerieten zunehmend unter Druck. Riegler verhinderte zunächst den Anschlusstreffer, auf der Gegenseite hielt Keeper Kirchmayr seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel. Unsere Defensive verteidigte lange konzentriert, ehe Neuzugang Guermouche in der 74. Minute per Kopf auf 2:1 verkürzte.
Nur drei Minuten später war der Vorsprung dahin: Gstrein traf zum 2:2. Blau-Weiß versuchte nochmals zu reagieren, doch die Gäste hatten nun das Momentum auf ihrer Seite. In der 86. Minute verwandelte Tekir eine Ecke direkt zum 3:2. Das Spiel stand nun komplett auf dem Kopf.
Die Linzer warfen in der Schlussphase alles nach vorne. Vucic hatte in der 93. Minute noch den Ausgleich auf dem Fuß, doch der Ball fand nicht den Weg ins Tor. Damit war das bittere Cup-Aus nach einer 2:0-Führung besiegelt.
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