KSV 1919
vs.
FC Blau-Weiß Linz

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2. Liga | 3. Runde

25. September 2020, 18:30 Uhr

Franz-Fekete-Stadion

VS.
2 : 4

Matchsponsor:

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Ein Sieg der Mentalität

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In der dritten Meisterschaftsrunde trifft unsere Mannschaft auswärts auf den Kapfenberger SV.

Nach der FC Blau-Weiß Linz den ersten “Dreier” der Saison gegen Austria Lustenau eingefahren hat, geht die Reise nun in der dritten Runde der “Liga Zwa” in die Steiermark, zum SV Kapfenberg. Die Steirer belegten im abgelaufenen Spieljahr den 16. und letzten Platz der Endtabelle und sind aktuell auf Rang acht zu finden.

Die Ausgangsposition:

Nach einer 0:3 Auftaktniederlage vor eigenem Publikum gegen Wacker Innsbruck, machten die Falken am vergangenen Wochenende beim Gastspiel in Steyr vieles richtiger. Dank Paul Mensah gelang ein perfekter Start, denn bereits nach vier Minuten stand es 1:0. Simon Staber drückte in Minute 33 aus 20m ab und erhöhte auf 2:0, was auch gleichzeitig den Pausenstand ergab. Für die Entscheidung in Durchgang zwei sorgte wiederum Paul Mensah, mit seinem zweiten Treffer zum Endstand von 3:0.

In der Saison 2019/20 gab es in beiden Partien jeweils ein 1:1 Unentschieden. Generell konnten die Kapfenberger im eigenen Stadion in der abgelaufenen Spielzeit 15 Punkte erspielen. Das brachte den 14. Rang der Auswärtstabelle ein.

Trainer Ronny Brunmayr: “Mit Kapfenberg wartet eine sehr schwierige Aufgabe auf uns – wir erinnern uns an das Vorbereitungsspiel, wo wir mit 1:0 verloren haben. Wir haben den KSV gegen Steyr beobachtet und dort einen bärenstarken Auftritt gesehen. Es wird jedenfalls eine ganz andere Partie, als am vergangenen Sonntag gegen Lustenau.”

Der Gegner:

Seit August 2020 ist Abdulah Ibrakovic Headcoach der Falken. Der 50 jährige Bosnier folgte Kurt Russ, der bei Markus Schopp als Co-Trainer in Hartberg anheuerte. Er war bereits in der Saison 2016/17 mit der Betreuung der Mannschaft betraut und ist im Besitz der UEFA-Pro-Lizenz. Vor diesem Engagement trainierte er in Saudi Arabien den Zweitligisten Hetten FC.

Nicht weniger als 15 Zugänge wurden in der Sommertransferzeit in Kapfenberg getätigt. So wurden unter anderem Winfred Amoah, Oliver Bacher und Christopher Giuliani von Sturm Graz geliehen. Dominik Kotzegger stieß von Admira Wacker II zur Mannschaft. Acht Spieler wurden vom eigenen Nachwuchs hochgezogen. Getrennt hat man sich von Kristijan Makovec l(ASKÖ Oedt), Lukas Skrivanek (FAC), Daniel Racic (Hertha Wels). Milos Dzinic kehrte wieder zu BW Linz zurück. Zu Sturm Graz II zurückgekehrt ist Philipp Seidl.

Personelles:

Philipp Pomer fällt aufgrund eines Seitenbandrisses für die nächsten Wochen aus. Marcel Schantl und Simon Gasperlmair sind diese Woche wieder ins Training eingestiegen. Ein Einsatz ist bei beiden aber noch fraglich.

In einer echten Wasserschlacht ringen die Blau-Weißen den KSV mit 4:2 nieder. MENTALITÄT großgeschrieben!

Runde Drei in „Liga Zwa“ bescherte den Königsblauen einen Gastauftritt im Falkenhorst zu Kapfenberg. Nach dem überzeugenden 5:2 gegen Austria Lustenau wollten die Königsblauen unbedingt an das Erfolgserlebnis anknüpfen, doch die Linzer waren durch die Testspielniederlage gegen den KSV und dem starken Auftritt der Steirer gegen den SK Vorwärts am vergangenen Wochenende gewarnt.

Trainer Ronny Brunmayr musste zudem auf den verletzten Philipp Pomer verzichten. Sowohl Marcel Schantl, als auch Simon Gasperlmair waren aber erstmals wieder zurück im Kader.

Vor rund 500 Besuchern entwickelte sich bei extrem schwierigen Platzverhältnissen eine sehr kampfbetonte Partie mit vielen Foul-Unterbrechungen. Die Hausherren erwischten den besseren Start, konnten die Linzer in den ersten Minuten unter Druck setzen und hatten über Mensah die ganz dicke Chance. Der quirlige Offensivspieler rutschte aber an einer Hereingabe von der rechten Seite nur um Haaresbreite vorbei.

Praktisch mit der ersten echten Offensivaktion stachen die Königsblauen dann aber eiskalt zu und gingen nach zehn Minuten in Führung. Schubert wurde über die rechte Seite ideal freigespielt, hatte den Blick, legte zurück und der heraneilende Mitrovic vollendete souverän zum 1:0. Dem KSV ging das definitiv zu schnell!

Die Steirer suchten im weiteren Spielverlauf vergeblich nach einer Reaktion. Zu abgeklärt präsentierten sich die Blau-Weißen in der Defensive und blieben im schnellen Umschaltspiel – Marke Ronny Brunmayr – brandgefährlich. So auch in der 25. Minute, als die Stahlstädter ein weiteres Mal genau diesen Trumpf ausspielten. Erneut wurde der KSV über die rechte Seite komplett aufgemacht – Kostic diesmal nicht zu halten – legte quer und Schubi drückte das Leder an der zweiten Stange über die Linie.

Der immer wieder einsetzende Platzregen machte es gegen Ende der ersten Halbzeit immer schwieriger auf eine spielerische Note zu setzen. Beide Teams suchten das Heil in weiten, langen Bällen. Kurz vor dem Pausenpfiff hätten die Linzer dann die Partie bereits endgültig entscheiden können. Nach einem Super-Solo von Surdanovic scheiterte der mitgelaufene Mitrovic aber an Keeper Giuliani. Mit einem Stand von 2:0 ging es in die Pause – Zeit um sich abzutrocknen!

KSV-Trainer Ibrakovic entschied sich zur Halbzeit für einen Doppeltausch, brachte unter anderem Torjäger Hernaus und sollte damit auch ein glückliches Händchen bewiesen haben. Vier Minuten waren gespielt im zweiten Abschnitt, ehe genannter Hernaus nach einem Freistoß per Kopf zum 1:2 Anschlusstreffer einnickte. Es keimte wieder Hoffnung auf bei den heimischen Fans, welche ihre Mannschaft nach vorne peitschten. Doch wiederum nur vier Minuten später konnten die Königsblauen wieder den Zwei-Tore-Vorsprung herstellen. Nach einem Gemicibasi-Freistoß, ließ sich Fabio Strauss nicht zwei Mal bitten. Unser „Turm“ war per Kopf zur Stelle und sorgte dafür, dass sich das Blau-Weiße-Fußball-Herz wieder deutlich entspannen konnte.

In weiterer Folge präsentierte sich die Partie extrem ruppig, mit unzähligen Fouls auf beiden Seiten. Bis zur Rudelbildung war alles dabei – Schiedsrichter Hameter hatte alle Hände voll zu tun. In der 67. Minute musste Steinlechner nach einer Notbremse gegen Schubert frühzeitig vom Feld. Kapfenberg ließ aber nicht locker, blieb giftig und kam in der 73. Minute durch den ebenfalls eingewechselten Heric tatsächlich noch einmal heran. Nach einem direkt verwandelten Freistoß stellte der Bosnier auf 2:3.

Doch wer jetzt gedacht hätte, dass die Königsblauen noch einmal ins Wanken gekommen wären, der hatte sich gehört getäuscht. Praktisch im Gegenzug – ein wunderbares Zuspiel von Surdanovic ausgehend – stellte Schubert auf 4:2. Abermals ein Doppelpack unserer Nummer 9. SCHUBI ON FIRE !!!

Den Falken war dadurch das Nest zerstört! Die Blau-Weißen ließen Ball und Gegner bis in die Schlussminute laufen und brachten das 4:2 souverän über die Ziellinie. Drei Punkte gegen Lustenau und heute mit neuerlichen drei Punkten nachgelegt. FORZA BLAU WEISS!!!

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Statistik
2 Torschüsse 6
3 Schüsse daneben 3
2 Eckbälle 1
26 Fouls 15
1 Abseits 0

Liga Tabelle